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ECMO (extracorporeal membrane oxygenation) ist eine Technik, bei der eine Maschine die Funktion der Lunge (veno-venöse ECMO) und/oder des Herzens (veno-arterielle ECMO) übernimmt. Die Technik wird an der Uniklinik Köln für erwachsene Patienten angeboten, deren Lungen schwer geschädigt sind bzw. die sich in einem kardiogenen Schock befinden.

Bei einem ECMO-Gerät handelt es sich um eine spezielle Form der Herz-Lungen-Maschine, die eine Pumpe und einen Oxygenator beinhaltet. Durch eine Kanüle, die in einem Blutgefäß des Patienten liegt, verlässt das Blut kontinuierlich den Körper. Das ECMO-Gerät pumpt es weiter durch einen Oxygenator. Dieser ersetzt den Gasaustausch in der Lunge: Er entfernt das Kohlendioxid aus dem Blut und reichert es mit Sauerstoff an. Das so aufbereitete Blut wird über eine zweite Kanüle wieder zurück in den Blutkreislauf des Patienten geführt.

Die Uniklinik verfügt über ECMO-Standgeräte sowie über transportable ECMO-Geräte. Die transportablen Geräte sind besonders klein und wiegen gerade mal 12 Kilogramm. Dementsprechend ist es auch zum Transport geeignet, anders als herkömmliche ECMO-Systeme, die deutlich schwerer und unhandlicher sind.

Mit der Mini-ECMO kann ein interdisziplinäres Implantationsteam der Uniklinik Köln dorthin kommen, wo ein Patient in Not ist. Das geht mit dem Intensivtransportwagen, aber in zeitkritischen Fällen auch per Intensivtransporthubschrauber. Der Patient kann dann vor Ort an das ECMO-Gerät angeschlossen, stabilisiert und in die Uniklinik Köln transportiert werden.